Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Okt 28, 2010 in
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Beruf als Chance. Frauen gestalten ihre Zukunft – Beruf & Chance in Nürnberg am 30. Oktober 2010
Die
Infobörse für
Frauen findet in
Nürnberg statt.
30. Oktober 2010
15:00 bis 19:30 Uhr
Klee-Center
Kleestraße 21-23
90461 NürnbergFrau Inge Schorr
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Schlagwörter: ALG I, ALG II, Angestellte, Arbeitslosigkeit, Bankgespräch, berufliche Perspektive, Berufstätigkeit, betriebliche Kinderbetreuung, Bewerbung, Bewerbungsgespräch, Blog, BMWi, Burnout, Businessplan, Chancen und Risiken, Checkliste, Content, Darlehen für Kleinstgründungen, Dienstleistung, DIHK, Einkommen, Einzelgewerbetreibende, Einzelkaufmann, Elternzeit, executive summary, Existenzgründerberater, Existenzgründung, Exportweltmeister Deutschland, Familie, familienfreundlich, Finanzierung, Finanzierungsmodell, Finanzkrise, flexible Arbeitszeiten, Förderdatenbank, Förderprogramme, Förderung durch Bund, Förderung durch EU, Förderung durch Land, Franchise, Geld, Geschäftsidee, Geschäftsplan, Gesundheitsbereich, Gründerwelle, Gründerzeiten, Gründungs, Gründungsidee, Gründungskonzept, Hobby zum Beruf machen, Home Office, IHK Mittlerer Niederrhein, internet business, Interview, Investoren, Jobs, JobsForMums, Jobsharing, Kapital, Kinder, Kindertagesstätte, Kleidung, Klickrate, KMU, Kostensenkung, Kredit, Kunden, Lieferanten, Markt, Microdarlehen, Mikrodarlehen, Mittelstand, Mütter, natürliche Personen, NRW Bank, online business, Produkt, Produktivitätssteigerung, Projektarbeit, Rechtsform, Selbständig, Selbständigkeit, staatliche Förderung, Stärken und Schwächen, Startercenter NRW, Tageseinrichtung, Tagesmutter, Umsatz, Unternehmen, Unternehmer, Väter, Vorstellungsgespräch, Web 2.0, Weltwirtschaft, Wettbewerbsfaktor, Wiedereinstiegsprogramme, Wirtschaftskrise
Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Jan 13, 2010 in
Mittelstand und KMU,
Politik und Denkanstöße
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Teil 2 – Sieben (7) Todsünden wider die Marktwirtschaft
Der Kölner Bankbetriebslehre-Professor Thomas Hartmann-Wendels beschrieb in der Zeitschrift Focus-Money „Die sieben Todsünden wider die Marktwirtschaft“, die die Krise mit verursacht haben.

1. Keine Haftung für Verluste
Ein Grundprinzip der Marktwirtschaft besagt, dass derjenige, der Entscheidungen trifft, auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen tragen soll, und zwar sowohl im Fall eines Erfolgs als auch bei Verlusten. Nur dann ist gewährleistet, dass das Streben des Einzelnen nach Reichtum nicht zu Lasten anderer geht. Hohe Einkommen sollten nicht progressiv wegbesteuert werden, Verluste dürfen aber auch nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Wir haben uns in den vergangenen Jahrzehnten daran gewöhnt, dass es die Aufgabe des Staates ist, große Unternehmen vor der Insolvenz zu retten. Die ermutigt zu riskanten Entscheidungen, da im Erfolgsfall die Erträge privatisiert, bei einem Scheitern dagegen die Verluste sozialisiert werden.
2. Extreme Hebel
Zahlreiche Banken, aber auch andere Unternehmen haben sich als wenig krisenfest erwiesen, weil die Eigenkapitaldecke zu gering ist. Banken nutzen jedes regulatorische Schlupfloch, um mit weniger Eigenkapital auszukommen. Auch das Geschäftsmodell der Hedge-Fonds beruht darauf, mit extrem hohen Verschuldungsgraden zu arbeiten. In der Realwirtschaft sind Leveraged Buy-outs, das heißt, durch Kredit finanzierte Unternehmensübernahmen in Mode gekommen. Die Folge der riesigen Schuldenberge ist eine immense Zinslast, die die Unternehmen nur tragen können, wenn die Geschäfte gut laufen. Kommen dagegen schwierige Zeiten, fehlen bei geringer Eigenkapitaldecke die Puffer, um Verluste auffangen zu können.
3. Überzogene Gewinnerwartung
Vor allem in der Bankenwelt wurde in den letzten Jahren die Eigenkapitalrendite als Erfolgsmaßstab verwendet. Dabei ist bekannt, dass ein Mehr an Rendite nicht unbedingt einen Mehrwert schafft. Hinzu kommt, dass man hohe Renditen nicht erzielen kann, ohne zugleich auch hohe Risiken einzugehen. Eine riskante Geschäftsstrategie und/oder eine Erhöhung des Verschuldungsgrads sind zwar probate Mittel, die Eigenkapitalrendite nach oben zu hebeln, für die Aktionäre schaffen diese Strategien aber noch lange keinen Mehrwert.
4. Falsche Anreizsysteme
Für die Leistungsfähigkeit eines Wirtschaftssystems ist die Motivation der Menschen entscheidend. Wer weder etwas gewinnen noch etwas verlieren kann, hat auch keinen Anreiz, sich anzustrengen. Anreizsysteme sind daher notwendig, um Manager zu guten Leistungen anzuspornen. Die Wirkungen, die materielle Anreize auf das Verhalten der Menschen ausüben, sind oft enorm. Gerade deshalb ist es wichtig, unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. Wenn Anreize so gestaltet sind, dass der Manager von Erfolgen zwar profitieren, bei Fehlern aber kaum in die Pflichten genommen wird, sind nicht Leistungen, sondern Fehlleistungen programmiert, denn der Manager wird sich im Zweifel immer für die riskantere Strategie entscheiden. Darüber hinaus ist die Festlegung von Vergütungssystemen bisweilen zur Selbstbedienung ausgeartet. Wer Bonuszahlungen oder Halteprämien erhält, gleichgültig, ob Gewinn oder Verlust erwirtschaftet wurde, verspürt kaum einen Anreiz, besondere Leistungen zu erbringen. Hier haben die Aufsichtsräte versagt. Höhere Zahlungen an Manager sind zunächst einmal Kosten, die zu Lasten der Aktionäre gehen. Gerechtfertigt sind sie nur dann, wenn diesen Kosten auch entsprechende Ertragssteigerungen gegenüber stehen. Da die Anreizsysteme zu Fehlentscheidungen motivierten, war dies offensichtlich nicht der Fall.
5. Mangelnde Transparenz
Der Handel mit riskanten Wertpapieren kann nur funktionieren, wenn die Risiken transparent sind. Wer Kredite in Form von Verbriefungen verkauft, kann das damit verbundene Ausfallrisiko meist besser einschätzen als der Risikokäufer. Daraus erwächst die Gefahr, dass mit Zitronen gehandelt wird. Auch Rating-Agenturen können diese Probleme nur teilweise beseitigen. Völlig transparent sind vor allem Produkte wie CDO-Square, die aus Mehrfachverbriefungen hervorgehen. Transparenz über die Ertragslage der Unternehmen soll durch die Rechnungslegung hergestellt werden. Trotz umfangreicher Risikoberichte können Unternehmensleitungen ihre Risiken nach wie vor vertuschen, nicht zuletzt dadurch, dass die Risiken in außerbilanzielle Zweckgemeinschaften ausgelagert werden. Wenn man Kapital von außen benötigt, rächt es sich sehr schnell, wenn man zuvor das Vertrauen der Anleger verspielt hat.
6. Überdehnung der Fristentransformation
Anleger möchten ihr Geld meist so anlegen, dass es kurzfristig verfügbar ist, Schuldner benötigen aber langfristige Kredite.
Eine wichtige Aufgabe von Banken ist es, die Transformation der unterschiedlichen Fristigkeitswünsche zu bewerkstelligen. Dies funktioniert, solange Einlagen faktisch längerfristig gehalten werden oder durch neue ersetzt werden, weil die Kapitalgeber auf die Sicherheit ihrer Anlage vertrauen. Wer die Fristentransformation nicht als notwendige volkswirtschaftliche Aufgabe der Banken begreift, sondern zum Geschäftsmodell erhebt, um damit Ertragsschwächen im Kerngeschäft zu überdecken, verursacht in unverantwortlicher Weise Risiken, denn ist das Vertrauen in die Banken erst einmal erschüttert, wachsen sich Refinanzierungsprobleme schnell zu einem Flächenbrand aus.
7. Das Schielen auf schnelle Gewinne
Die Manager großer Unternehmen stehen unter dem Druck einer permanenten Kontrolle. Quartalsberichte, Ad-hoc-Meldungen und die Aktienkursentwicklung dienen als Maßstab, an dem das Management gemessen wird. Dies verleitet dazu, kurzfristige Erfolge vorweisen zu müssen. Im Finanzbereich lässt sich dies häufig dadurch erreichen, dass man Risiken eingeht. Während die Risikoprämie zu Beginn anfällt, schlagen sich die Risiken oft erst später –möglicherweise sogar erst nach dem Ausscheiden des Managers- in der Ertragslage nieder.
(Quelle: Focus-Money, Nr. 32, 07-2009.)
Interessante zeitgemäße Literatur zu dem Thema ist in dem Buch “60 Jahre Soziale Marktwirtschaft: Illusionen und Reinterpretationen einer ordnungspolitischen Integrationsformel
” zu finden.
In diesem Gemeinschaftswerk von Aßländer und Ulrich wird das Erreichte kritisch gewürdigt. Von Anfang an ungeklärt gebliebene innere Inkonsistenzen werden ebenso analysiert wie sich verändernde äußere Herausforderungen. Daraus ergeben sich Perspektiven für eine zeitgemäße Reinterpretation und Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft.
Lesen Sie auch den ersten Teil dieser Serie Teil 1 – Sieben (7) Todsünden wider die Marktwirtschaft
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Jan 12, 2010 in
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Teil 1 – Sieben (7) Todsünden wider die Marktwirtschaft
Finanzkrise, Wirtschaftkrise und es soll noch weiter abwärts gehen bevor es besser wird.

Das sagte doch Frau Merkel in ihrer Neujahrsansprache.
Was gedenken unsere Berufspolitiker zu tun, damit es besser wird? Sie haben alle Hände voll zu tun. Das was heute passiert sind doch die Ergebnisse von den Fehlentscheidungen und Fehlhandlungen der letzten Jahrzehnte.
Und irgendwas muss es schuld sein. Nein, nicht die Politiker und Wirtschaftsakteure.
Es ist eben einfach mal die soziale Marktwirtschaft schuld.
Ludwig Erhard, der Vater der sozialen Marktwirtschaft, wäre entsetzt! Sagte er doch einst: „Schwierige Zeiten sollten nicht dazu verleiten, die soziale Marktwirtschaft leichtfertig aufzugeben.“
Fast ein Drittel der Bevölkerung ist sich einig, das die Finanzkrise eine Krise der Marktwirtschaft ist.
(Abbildung © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland)
Aber warum klappt bei uns die soziale Marktwirtschaft nicht?
Erhard wusste, dass in den immer wieder einmal auftretenden Krisen die Menschen wieder nach mehr Staat schreien würden.
Er sah seine ordnungspolitischen Grundsätze in Gefahr. Zu diesen gehörte auch, dass sich die Marktteilnehmer ehrlich verhalten.
Geradezu hellseherisch beschrieb er die Gefahrenherde, die zu unserer heutigen Krise führten: „ Ein Bankier muss wissen, dass er auch mit dem Geld der kleinen Leute hantiert. Die Leute leben nicht von den Bilanzposten, sondern von dem Geld, das dahintersteht. Und wenn kein Geld mehr dahintersteht, dann sind die Bilanzposten Lügen.“
Ohne zu ahnen, dass es einmal Subprime-Kredite geben wird, legte Erhard den Finger genau in die richtige Wunde. Diese Kreditgeschäfte wurden in der Bilanz zu hoch bewertet oder gleich außerhalb der Bilanz getätigt.
Eben dies verstößt aber gegen die Grundsätze einer auf ehrlichem Geschäftsgebaren aufgebauten Marktwirtschaft.
Der Kölner Bankbetriebslehre-Professor Thomas Hartmann-Wendels beschrieb in der Zeitschrift Focus-Money „Die sieben Todsünden wider die Marktwirtschaft“, die die Krise mit verursacht haben.
Die Finanzmarktkrise wird als Versagen der Marktwirtschaft gedeutet.
Marktwirtschaft, so wird behauptet, führe zu einer Gier nach Rendite, statt Wohlfahrt für alle bewirke sie extremen Reichtum für wenige und Arbeitslosigkeit sowie sozialen Abstieg für viele, statt Sicherheit produziere sie Krisen, statt Nachhaltigkeit fördere sie das kurzfristige Denken.
Die Debatte um die Marktwirtschaft ist notwendig, denn Marktwirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern soll den Menschen dienen, Freiheit und wirtschaftliche Wohlfahrt zu erreichen.
Auf den ersten Blick scheint es so, als würde die Finanzmarktkrise die Schwächen der Marktwirtschaft aufdecken.
Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass es gerade die Verstöße gegen marktwirtschaftliche Grundsätze waren, die die Krise heraufbeschworen haben.
(Quelle: Focus-Money, Nr. 32, 07-2009.)
Lesen Sie im zweiten Teil dieser Serie, gegen welche marktwirtschaftlichen Grundsätze verstoßen wurde.
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Sep 30, 2009 in
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Pressemitteilung:
JobsForMums.de – Erstes Online-Karriereportal für Frauen in Public Beta

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JobsForMums.de ist die erste deutschsprachige Online-Stellenbörse für familienfreundliche Unternehmen, die den enormen betriebswirtschaftlichen Vorteil ihrer familienfreundlichen Personalpolitik erkannt haben.
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Jetzt können Unternehmen für ihre neue Registrierung drei Stellenanzeigen gratis einstellen und ihr Unternehmensvideo hoch laden.
Mit JobsForMums.mobi haben BewerberInnen und Unternehmen mit ihrem Mobiltelefon überall und jederzeit Zugriff auf den JobsForMums.de Dienst.
JobsForMums.de Blog informiert täglich mit wertvollen Tipps zu Jobs, Bewerbung, Arbeitsrecht, Familie und Beruf und noch viel mehr. Neu sind Erfahrungsberichte von Angestellten familienfreundlicher Unternehmen.
Demographische Veränderungen führen in den kommenden Jahren zur Schrumpfung der Bevölkerung und Alterung der Gesellschaft. Unternehmen werden zunehmend auf gut ausgebildete ältere ArbeitnehmerInnen und Frauen als Fachkräfte angewiesen sein, wenn sie im zukünftigen Wettbewerb um die knapper werdenden Arbeitskräfte bestehen wollen. Hierzu ist es erforderlich, Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.
Unternehmen entstehen Kosten durch die Überbrückung der Elternzeit, familienbedingte Fluktuation oder Maßnahmen zur Wiedereingliederung nach längerer privater Auszeit. Diese Belastungen können durch familienfreundliche Maßnahmen vermieden oder reduziert werden.
Eine familienbewusste Personalpolitik stellt somit einen wichtigen betriebswirtschaftlichen Entscheidungsparameter dar.
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Investoren finanzieren familienfreundliche Unternehmen – Wirtschaftsstandort Familienfreundlichkeit
“Deutschland ist in den letzten Jahren immer der “Exportweltmeister” gewesen. Deutschland zählt zu den am höchsten entwickelten Industrienationen in der Welt und ist nach den USA und Japan die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Deutschland ist der größte und wichtigste Markt in der europäischen Union. Deutschland ist wie kaum ein anderes Land wirtschaftlich global ausgerichtet und stärker als viele andere Länder mit der Weltwirtschaft verflochten”, sagt Thomas Straubhaar
Haben wir uns auf dem “Exportweltmeister”-Titel ausgeruht?
Vielleicht?
Ganz bestimmt!
Die Finanzkrise hat Deutschland eben wegen unserer starken Verflechtung mit der Weltwirtschaft geschadet!
Seit Jahren bereits heiss diskutiert, aber niemals so ernst genommen, wie jetzt, wird das Thema Familienfreundlichkeit immer und überall genannt.
Das lässt mich denken, dass “made in Germany” oder “Wirtschaftsstandort Deutschland” als beschreibende Erfolgsfaktoren wohl nicht mehr reichen.
Zukünftig werden wir dann eher nach dem Kriterium “ Wirtschaftsstandort Familienfreundlichkeit” ausgewählt.
ArbeitnehmerInnen suchen Unternehmen, in denen sie Familie und Beruf miteinander vereinbaren können.
Über 700 Unternehmen und Institutionen in Deutschland sind tatsächlich familienfreundlich.
Der Bedarf an familienfreundlichen Betrieben ist enorm.
Doch immer noch wird dieses Potenzial nicht ausgeschöpft.
Welchen Anteil machen schon 700 Unternehmen und Institutionen in Deutschland aus?
Prozentual gesehen machen diese Unternehmen sicherlich noch einen geringen Anteil aus.
Es ist aber ein bedeutender Anfang, ein Trend und vor allem ein Wettbewerbsfaktor!
Trotzdem sehr viel in diese Richtung hingearbeitet wird, werden noch viel zu selten familienfreundliche, flexible Arbeitszeiten und Wiedereinstiegsprogramme nach der Elternzeit angeboten. Betriebliche Kinderbetreuung ist eine Seltenheit.
Vor dem Hintergrund, dass insbesondere Investoren verstärkt darauf achten, ob Städte jungen Familien ein lebenswertes Umfeld und berufliche Perspektiven anbieten, wollen und müssen sich Unternehmen verstärkt in Richtung Familienfreundlichkeit orientieren.
Ein familienfreundliches Unternehmen ist eben insbesondere in Krisezeiten tatsächlich krisensicher, weil sich Loyalität der ArbeitnehmerInnnen nicht kaufen lässt. Es geht um Vertrauen und Verantwortungsgefühl gegenüber dem Arbeitgeber, der familienfreundlich ist!
FAZIT ist,
dass Familienfreundlichkeit nicht mehr zur Wahl steht,
sondern eine entscheidende Unternehmenstrategie
mit dem Standortfaktor Familienfreundlichkeit darstellt!
Wie sieht es bei den Freiburger Betrieben aus?
Ein sehr interessanter Bericht aus der Badischen Zeitung:
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Freiburger Betriebe wenig familienfreundlich
Familienfreundlich würden sich viele Freiburger Betriebe gerne nennen, um zu zeigen, dass sie ihre Mitarbeiter darin unterstützen, den Balanceakt Familie und Beruf hinzubekommen. Doch obwohl der Bedarf riesig ist, wird das Potenzial längst nicht ausgeschöpft. So das Ergebnis einer Umfrage der städtischen Projektstelle “Familienfreundliche Betriebe in Freiburg”.
Bei insgesamt 119 Betrieben mit zusammen rund 37 000 Beschäftigten wurde per standardisiertem Fragebogen der Ist-Zustand und das Ziel in Sachen Familienfreundlichkeit abgefragt. Viele Firmen, hat Felicitas Boerner, Verantwortliche für das bei der Freiburg Wirtschaft Touristik Messe (FWTM) angesiedelte Projekt, festgestellt, hätten bereits familienfreundliche Angebote.
Doch oft seien Unterstützungswünsche geäußert worden, da vielfach die Informationen über Umsetzungs- oder Fördermöglichkeiten fehlten. Als wichtigste familienfreundliche Struktur wird von den befragten Betrieben eine flexible Arbeitszeit angesehen, noch vor der Kinderbetreuung. Fast ein Viertel der Unternehmen (23 Prozent) kann sich vorstellen, Lebensarbeitszeit oder Sabbatical einzuführen, ein Fünftel erwägt die Ausbildung in Teilzeit.
In rund 44 Prozent der Betriebe können Mitarbeiter nach der Elternzeit Wiedereingliederungsmaßnahmen nutzen. Wie sehr dies an Bedeutung gewinnt, zeigt die Tatsache, dass ein Drittel der Firmen erwägt, solche Wiedereinstiegsprogramme neu anzubieten.
Betriebliche Kinderbetreuung ist kaum verbreitet
“Die Motivation für mehr Familienfreundlichkeit ist hoch”, sagt Boerner. Rund 37 Prozent der Unternehmen geben an, mit solchen Angeboten Mitarbeiter binden und halten sowie neue qualifizierte Beschäftigte gewinnen zu wollen. Am wenigstens verbreitet sind bei den befragten Betrieben Angebote zum Familienservice und der Kinderbetreuung.
Lediglich etwas mehr als ein Drittel hat überhaupt entsprechende Programme und übernimmt zum Beispiel die Kosten für die Kinderbetreuung ganz oder teilweise oder hält Belegplätze in Kitas oder bei Tageseltern vor. Betriebliche Kinderbetreuungsangebote haben nur vier Prozent. Doch auch hier findet langsam ein Umdenken statt, ebenso wie beim Thema pflegebedürftige Angehörige.
Bisher beraten fünf Prozent der befragten Betriebe in einem solchen Fall und helfen bei der Suche nach einem Pflegeplatz, drei Prozent bieten betrieblich unterstützte Pflege an. Ein interessanter Aspekt der Umfrage: Ob und in welchem Maße eine Firma familienfreundliche Angebote vorhält, hängt stark davon ab, wie hoch der Frauenanteil der Beschäftigten, insbesondere der weiblichen Führungskräfte, ist.
Um den Betrieben die gewünschte Unterstützung geben zu können, reagiert die Stadt Freiburg mit neuen Angeboten wie der eingerichteten Projektstelle, einem umfangreichen Informationspaket im Internet und der Veranstaltungsreihe “Zukunft gestalten – Standortfaktor Familienfreundlichkeit”, die am 30. November beginnt und Unternehmen Wege zur Familienfreundlichkeit zeigen will. “Das Thema wird uns immer mehr beschäftigen”, erklärt Oberbürgermeister Dieter Salomon den neu gesetzten Fokus. “Denn auch Investoren werden verstärkt darauf achten, ob die Stadt jungen Familien ein lebenswertes Umfeld und berufliche Perspektiven anbietet.”
Quelle: Badische Zeitung, 30.09.2009
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Lesen Sie auch noch weitere Blog Artikel rund um das Thema familienfreundliche Unternehmen.
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Teil 1 bis 2 – Familienfreundliches Unternehmen – Können wir uns das leisten?
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Andere Alternativen statt betriebsbedingte Job-Kündigungen in der Krise
Jeden Tag lesen wir in den Tageszeitungen, sehen wir im Fernsehen und hören wir im Radio, das wieder 100, 200, 500, 1.000 Mitarbeiter und mehr gekündigt werden.
Die Arbeitslosenzahlen steigen täglich, und Panik macht sich breit unter Angestellten und Unternehmern.

Aber, muss unbedingt gekündigt werden, wenn es mal nicht so gut läuft?
Gibt es keine anderen Alternativen, den Engpass zu überbrücken?
Dazu habe ich Ihnen heute einen sehr interessanten Bericht herausgesucht.
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Kündigungen: Auch in schwierigen Zeiten gibt es Alternativen
In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation stellt sich für viele Unternehmen die Frage, wie sie den Auswirkungen der Finanzkrise entgegen wirken können. Besonders häufig werden Arbeitsplätze als effektives Mittel zur Kostenreduzierung gestrichen.
Allerdings müssen sich die Unternehmen dessen bewusst sein, dass bei einem wirtschaftlichen Aufschwung Fachkräfte fehlen. “Deshalb sollten sich die Firmen mit Alternativen zum Stellenabbau auseinandersetzten, mit denen ebenfalls Kosten eingespart werden können”, sagt IHK-Juristin Nadja Carolin Kümmel.
Hier einige Möglichkeiten:
- Zeitarbeitskonten
- Betriebsferien
- Kurzarbeit
- Betriebsbedingte Kündigung
Zeitarbeitskonten können abgebaut werden. Außerdem können Mitarbeiter ihre Zeitarbeitskonten in den Minusbereich bringen. Dann wird der Arbeitnehmer jetzt für Stunden bezahlt, die er zu einem späteren Zeitpunkt abarbeitet, wenn sich die Auftragslage verbessert hat.
Betriebsferien können angeordnet werden. Dieser Entscheidung muss allerdings der Betriebsrat zustimmen. Außerdem sieht das Gesetz vor, dass Wünsche des Arbeitnehmers bei der Urlaubsgewährung grundsätzlich zu beachten sind. Es sei denn, es liegen dringende betriebliche Gründe vor.
In Betrieben ohne Betriebsrat kann der Arbeitgeber selbst Betriebsferien anordnen. Dabei darf er nicht über den gesamten Jahresurlaub des Arbeitnehmers verfügen. Hat ein Mitarbeiter seinen Jahresurlaub schon ausgeschöpft, bekommt er einen zusätzlich bezahlten Urlaub.
Kurzarbeit kann beschlossen werden. Auch bei dieser Entscheidung hat der Betriebsrat ein Mitspracherecht. In Unternehmen ohne Betriebsrat muss der Chef mit dem Arbeitnehmer eine individuelle Vereinbarung über die Einführung von Kurzarbeit treffen. Kurzarbeit ermöglicht eine Lohnkürzung, die aber ausgeglichen werden kann:
Der Arbeitgeber kann die Zahlung des Kurzarbeitergeldes bei der Agentur für Arbeit zu beantragen. Derzeit beträgt die Höchstbezugsdauer des Kurzarbeitergeldes 24 Monate, wenn es bis zum 31. Dezember 2009 beantragt wird.
Betriebsbedingte Kündigung als letztes Mittel. Als betriebsbedingter Kündigungsgrund gelten Auftrags- und der sich anschließende Beschäftigungsmangel. Der Arbeitgeber muss die Agentur für Arbeit 30 Kalendertage im Voraus benachrichtigen, wenn von 20 Arbeitnehmern, in Betrieben mit mindestens 60 Arbeitnehmern zehn Prozent der Arbeitnehmer oder aber mehr als 25 Arbeitnehmer und in Betrieben mit mindestens 500 Arbeitnehmern mindestens 30 Arbeitnehmer entlassen werden sollen.
Außerdem muss der Chef im Falle von Entlassungen eine gerechte Sozialauswahl treffen. Das Gesetz sieht als Kriterien die Betriebszugehörigkeit, das Alter, die Unterhaltsverpflichtungen und die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers vor.
Quelle: IHK Magazin, Wirtschaftsnachrichten der IHK Mittlerer Niederrhein, Nadja Carolin Kümmel, Ausgabe 09.2009
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Vielen Dank für Ihre positive Resonanz zu meinen Blog Artikeln.
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Das tue ich hiermit und finde es auch eine super Idee.
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Familie und Beruf! Wie das geht…
Teil 2 – Weibliche Fachkräfte gefragt
Teil 1 – Weibliche Fachkräfte gefragt!
Teil 3 – Bis Zu Fünfzig Prozent Mehr Elterngeld Sichern!
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Teil 1 – Bis Zu Fünfzig Prozent Mehr Elterngeld Sichern!
Teil 3 – Wie koennen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) heute in der Wirtschaftskrise bestehen?
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Teil 1 – Wie koennen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) heute in der Wirtschaftskrise bestehen?
Teil 4 – Nicht berufstätige Frauen sind die besseren Mütter!
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Teil 2 – Nicht berufstätige Frauen sind die besseren Mütter!
Teil 1 – Nicht berufstätige Frauen sind die besseren Mütter!
Teil 3- 10 einfache Tipps gegen Ihren Burnout!
Teil 2- 10 einfache Tipps gegen Ihren Burnout!
Teil 1- 10 einfache Tipps gegen Ihren Burnout!Empfehlen Sie uns!
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Gehalt? Pssst! Ich weiß wie viel Du verdienst!
In meinen letzten Blogs konnten Sie über die Top Gehälter in Deutschland lesen und erfahren, wie viel Frauen verdienen.
Ich habe mich sehr über die vielen Emails und das positive Feedback gefreut, das zu diesem Thema gekommen sind. Mehrfach kam die Frage, ob es eine Ressource gibt, die Auskunft über alle Gehälter gibt.
Sssssssssssshhhhhhhhhh. Gehälter sind hier geheim!
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!JETZT NICHT MEHR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich freue mich sehr über Ihre zahlreichen Mails.
Ich begrüße zudem sehr, wenn Sie Kommentare zu meinen Blog Artikeln hinterlassen.
Ein erholsames Wochenende
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Sep 2, 2009 in
Familie und Beruf,
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Teil 2 – Familienfreundliches Unternehmen – Können wir uns das leisten?
Unternehmen und Familie gehören zusammen
Die demographischen Veränderungen führen in den kommenden Jahren zu einer Schrumpfung der
Bevölkerung und Alterung der Gesellschaft.
Durch den Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials in den Jahren 2010 bis 2040 um jährlich
mehr als ein Prozent wird die Sicherung und Gewinnung qualifizierter Arbeitskräfte zu einer großen Herausforderung.
Zukünftig wird es in Unternehmen zunehmend darum gehen, alle zur Verfügung stehenden Humanressourcen dauerhaft in den Erwerbsprozess einzubinden und zu halten.

Die Unternehmen werden immer mehr auch auf gut ausgebildete ältere Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer und Frauen als Fachkräfte angewiesen sein, wenn sie im zukünftigen Wettbewerb um die
knapper werdenden Arbeitskräfte bestehen wollen.
Hierzu ist es erforderlich, Müttern und Vätern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen.
(Quelle: Dietrich Austermann, Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein)
KPMG erhielt bereits zum zweiten Mal das Zertifikat “Beruf und Familie” . Vielfältige Programme und Einzelmaßnahmen erleichtern den Mitarbeitern, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neben unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen, die den Bedürfnissen berufstätiger Eltern Rechnung tragen, Kinderkrippenplätzen, die den Eltern zur Verfügung stehen, werden Eltern intensiv während der Elternzeit und beim Wiedereinstieg betreut.
In den Bereichen Arbeitszeiten, -plätze, -organisation, Informations- und Kommunikationspolitik, Führungskompetenz, Personalentwicklung sowie Entgelt hat KPMG vorbildlich die Voraussetzung für ein familienfreundliches Unternehmen erfüllt.
Wie familienfreundlich ist Ihr Unternehmen?
In meinem nächsten Blog können Sie u.a. einen Test durchlaufen, inwieweit Ihr Unternehmen familienfreundlich ist.
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Jul 3, 2009 in
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Teil 3 - Wie koennen kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) heute in der Wirtschaftskrise bestehen?
Wie bereits in meinem letzten Blog angekündigt, erfahren Sie hier einige Tipps für den reibungslosen Einstieg ins Web 2.0.
Neben der Kosteneffizienz und der hohen Nutzbarkeit ist die Nutzung von Web 2.0 Technologien unverzichtbar.

Tipps für einen reibungslosen Einstieg ins Web 2.0
Somit ist ein Wandel der Führungs- und Arbeitskultur meist der erste Schritt, wenn Instrumente des Web 2.0 sinnvoll genutzt werden sollen. »Unternehmen, die Web-2.0-Lösungen einsetzen möchten, empfehlen wir, klare und einfache Leitlinien zu implementieren sowie zu beschreiben, wie man soziale Medien richtig nutzt. So lassen sich Sicherheitsrisiken und die Weitergabe vertraulicher Informationen vermeiden und eine Unternehmenskultur schaffen, die Offenheit und Zusammenarbeit fördert.
Außerdem sollten die Mitarbeiter darin geschult werden, wie sie die Web-2.0-Tools so nutzen können, dass sie noch produktiver und effizienter werden«, schließt Petruczynik. »Gleichzeitig sind die Web-2.0-Anbieter gefordert, unterstützende Grundsätze zu formulieren, eine nahtlose Integration mit den vorhandenen fortgeschrittenen Tools der Unternehmenskommunikation zu liefern und eine Reihe von Web-2.0-Technologien à la carte anzubieten.« (Quelle: Mittelstand: Großes Potential im Web 2.0 von Lars Bube http://www.informationweek.de/showArticle.jhtml?articleID=218100048)
Was bedeutet das für Sie, als Unternehmer eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens, im Zusammenhang mit unserem Service JobsForMums.de?
Sie können unverbindlich und kostenfrei 3 Stellenanzeigen selber schalten. Sie benötigen keine Agentur, um dies um zu setzen. Das Schalten von Anzeigen ist genauso einfach wie eine Email zu schreiben! Registrieren Sie sich kostenfrei und unverbindlich und nutzen Sie unseren Service für die Suche nach geeigneten Arbeitnehmerinnen.
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