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Mütter haben Einfluss auf europäische Familienpolitik – Umfrage der Europäischen Kommission: Wie können Europäische Politik und die EU Mitgliedstaaten das Wohlbefinden von Familien langfristig verbessern?
Diese anonyme und streng vertrauliche Umfrage seit Oktober 2009 richtet sich an alle in Europa lebenden Mütter. In Frankreich, Belgien und Spanien war diese Umfrage sehr erfolgreich. Mehr als 1000 Mütter in jedem dieser Länder und über 7000 Mütter in ganz Europa haben teilgenommen.
In Deutschland wird täglich darüber lamentiert, dass uns Müttern kein Gehör geschenkt wird, das wir nicht teilhaben an politischen Entscheidungen und wie wichtig doch Familie ist. Warum haben dann nur bisher 30 Mütter aus Deutschland an dieser Umfrage teilgenommen?
Ihre Teilnahme an der Umfrage nimmt lediglich 20 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch.
Machen Sie mit. Klicken Sie HIER.
Hintergrundinformationen:
Im Oktober 2009 startete MMM Europe mit zwölf Partnerorganisationen ein Projekt der Europäischen Kommission, FAMILY PLATFORM. Ziel dieses Projektes ist es, ein Programm für zukünftige Forschung über Familien zu bestimmen. Diese Forschung soll schließlich Daten bereitstellt, die von politischen Entscheidungsträger bei der Erarbeitung neuer europäischer Sozialpolitik genutzt werden können. Ein weiteres zentrales Ziel der FAMILY PLATFORM ist die Suche nach einer Antwort auf folgende Frage: “Wie können Europäische Politik und die EU Mitgliedstaaten das Wohlbefinden von Familien langfristig verbessern?” Daher hat MMM Europe die “Europäischen Umfrage für Mütter” gestartet, um die Herausforderungen, Prioritäten und Wünsche von Müttern im Hinblick auf ihr Wohlbefinden und das ihrer Familien zu sammeln.
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Lesen Sie heute auf JobsForMums.de Blog interessante Erfahrungsberichte von Frauen und Müttern, die ihren Traumberuf gefunden haben, um Familie und Beruf optimal miteinander vereinbaren zu können.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei Frau Corina Marcuti für die Zusendung des Gastbeitrags. Frau Corina Marcuti (23), arbeitet als Online-Marketer für Lingo24.
Ihr Traumberuf, mit dem Sie Familie und Job vereinbaren können!
Die Vorstellung einer „Work-Life-Balance“, also eines Zustands, in dem Berufs- und Privatleben miteinander in Einklang stehen, gibt es bereits seit Jahrzehnten. Aber erst durch den Beginn der Internet-Ära ist es insbesondere für uns Frauen und Mütter erheblich leichter geworden, Berufs- und Privatleben miteinander abzustimmen.
Sie können von zu Hause aus arbeiten, ohne dafür mehr als einen vernetzten Computer und ein Telefon zu benötigen, und genießen dadurch eine weit größere Freiheit und Flexibilität im Job im Hinblick auf andere Verpflichtungen gegenüber der Familie.
Unsere Kolleginnen teilen die Überzeugung, den Traumberuf gefunden zu haben, mit dem sie ihre Work-Life-Balance ermöglichen und endlich Familie und Beruf miteinander vereinbaren können. Als freiberufliche Übersetzerinnen können sie ihre Arbeit selber bestimmen und das Familienleben damit abstimmen. Mit Lingo24 haben sie die Chance genutzt, ihre Fähigkeiten und Kenntnisse gewinnbringend für sich und ihre Auftraggeber einzusetzen.
Lingo24: Joanna, Sie arbeiten 40 Stunden pro Woche an der Übersetzung von Dokumenten aus dem Französischen und Spanischen in den Bereichen IT, Elektronik und Frauenrechte. Außerdem sind Sie ein Fellow of the Institute of Translation and Interpreting.
Sie waren aber nicht immer Übersetzerin.
Joanna Waller: Ich habe meinen Lehrerberuf aufgegeben, als meine Kinder zur Welt kamen, und habe diese Entscheidung nie bereut. Das Übersetzen ist für Frauen ein so phantastischer Beruf, weil sich die Arbeit so flexibel gestalten lässt. Als Übersetzerin habe ich eine professionelle Karriere mit einem Einkommen von mehr als £50.000; ich verdiene also weit mehr als ein Lehrergehalt. Effektiv ist es sogar noch mehr, denn wenn ich noch unterrichtet hätte, hätte ich viel für die Betreuung meiner Kinder ausgeben müssen.
Das Übersetzen lässt mir genug Zeit, mich um meine zehnjährige Enkeltochter zu kümmern, sie täglich zur Schule zu bringen und wieder abzuholen. Darüber hinaus bin ich ehrenamtlich 6 – 8 Stunden pro Woche für die Organisation Catholic Visiting Need tätig: Ich besuche Kranke, Senioren, Frauen und Eltern, die in ihren schwierigen Lebensphasen meine Unterstützung benötigen.
Lingo24: Melanie, Sie arbeiteten bevor ihre Kinder geboren wurden, für eine spanische Anlagenbank und übersetzten Dokumente für Merger und Akquisitionen. Jetzt sind Sie spezialisiert auf juristische sowie Finanzübersetzungen in spanischer Sprache.
Melanie Gooding: Nachdem meine Kinder geboren waren, wollte ich nicht länger in einem Büro arbeiten und meine Arbeitsstunden stattdessen lieber selbst festlegen. Es stellte sich heraus, dass ich tatsächlich gar nicht in der Lage gewesen wäre, weiter in einem Büro zu arbeiten, denn unser achtjähriger Sohn ist autistisch. Ich verbrachte buchstäblich Jahre damit, durch Telefonate und Briefe für die Bereitstellung geeigneter Bildungseinrichtungen zu kämpfen, die er benötigte. Jeder, der ein autistisches Kind hat, kann sich vorstellen, wie viel Zeit und Energie dafür benötigt wird, die Behörden zu drängen. Eine meiner Bekannten in derselben Lage musste genau aus diesem Grund ihren Bürojob aufgeben.
Lingo24: Maria, Sie sind ein absolutes Sprachtalent und das im zarten Alter von 28 Jahren. Wie kommt es, dass Sie vier Sprachen fließend sprechen?
Maria Canelli: Ich bin in Kanada aufgewachsen, wo ich Französisch und Englisch sprach, habe eine spanische Mutter, einen italienischen Vater und jetzt auch noch einen italienischen Ehemann. Drei Viertel meiner Arbeitszeit verbringe ich mit Übersetzungen für Unternehmen. Außerdem arbeite ich manchmal als Dolmetscherin und übernehme Negativ-Checks (Prüfung, ob Namen/Produkte negativ besetzt sind).
Die Rezession hat Übersetzern weit mehr Arbeit beschert. Unternehmen sind auf der Suche nach neuen Märkten, ganz besonders in der EU. Ein Unternehmen, das Dokumentarfilme dreht, hatte beispielsweise bislang eine Website auf Englisch und eine in einer anderen Sprache. Mittlerweile steht die Website in sechs anderen Sprachen zur Verfügung.
Lingo24: Arnie, Sie kommen aus den Niederlanden und leben bereits seit 25 Jahren im Vereinigten Königreich und arbeiten 50-60 Stunden pro Woche an Übersetzungen von IT- und Marketing-Dokumenten. Wie kommt eine ausgebildete Zahnhygienikerin dazu, Übersetzerin zu werden?
Arnie Hemmes: Ja, ursprünglich machte ich eine Ausbildung zur Zahnhygienikerin. Ich bin heilfroh, dass ich nach meinem Umzug hierher mit dem Übersetzen begonnen habe, andernfalls hätte ich sicher niemals ein solches Einkommen erzielen können. Viele meiner Kolleginnen sind die Hauptverdiener in ihren Familien, während ihre Männer den Haushalt führen. Frauen haben eine höhere Begabung für Sprachen als Männer. Ich kenne nur wenige Männer, die fließend Fremdsprachen beherrschen. Frauen fällt das Erlernen von Sprachen leichter, und deshalb ist der Übersetzerberuf die logische Konsequenz.
Lingo24: Sarah, Sie unterrichten einen Tag in der Woche an einer Grundschule und erzielen den Rest ihres Einkommens durch Übersetzungen. Merkt man bereits in der Grundschule, dass Mädchen sprachbegabter sind als Jungen?
Sarah Griffin-Mason: Es ist zweifellos so, dass Mädchen in Bezug auf Sprachen begabter sind als Jungen. Jungen sind weniger kommunikativ – ganz egal, welche Sprache sie sprechen. Im Allgemeinen reden sie nur dann, wenn sie etwas wollen. Neulich hielt ich an der Universität von Portsmouth einen Vortrag für die Studenten der Sprachwissenschaften: Unter ihnen waren nur wenige männliche Studenten, was meine Theorie bestätigt.
Meine Familie zog nach Brüssel, als ich sieben Jahre alt war. Dort besuchte ich die British School und lernte von Anfang an Französisch und Deutsch. Ich übersetze aus dem Spanischen, in der Hauptsache für medizinische Fachzeitschriften oder für Unicef. Ich lebte acht Jahre in Uruguay, dem Heimatland meines Ehemanns.
Übersetzen ist der ideale Beruf für Frauen, die versuchen, Arbeit und Privatleben in Einklang zu bringen. Ich habe eine 12-jährige Tochter und arbeite sehr gern zuhause. Zurzeit arbeite ich entweder in der Küche oder in dem Büro, das wir im Raum über der Garage einrichten und wo ich zwei große Bildschirme für meinen PC habe. Das einzige Problem ist, dass ich eine Leiter hochsteigen muss, um dorthin zu gelangen.
© Lingo24
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Rabenmutter ist ein rein deutscher Begriff. In Frankreich kennen Frauen diese Bezeichnung für berufstätige Mütter nicht!
Ich habe einen interessanten Beitrag gelesen “Rabenmütter” abschaffen statt Mütterquoten einführen!
Wir drehen uns hier in Deutschland im Kreis und es wird meiner Ansicht nach auch nicht besser.
In Frankreich war und ist eine berufstätige Mutter eine Frau, die berufstätig und Mutter ist. Nicht mehr, und auch nicht weniger. Sie muß sich nicht rechtfertigen, warum sie arbeiten geht und zudem auch noch mehr als zwei Kinder hat. Diese Fragen werden nur hier in Deutschland gestellt. Trozt Emanzipation, trotz der Tatsache, das wir so hoch qualifiziert sind, trotz unserer Männer, die uns auch im Haushalt helfen, schaffen wir es nicht, unser Recht auf Arbeit und Muttersein zu praktizieren. Es ist hier alles blanke Theorie. Auch das Recht auf Teilzeitarbeit, alles Quark.
Ja, und ich stimme Birgit Holzer zu. Unsere Politiker sind dafür zuständig, die Rahmenbedingungen zu schaffen und Geld dafür frei zu schaufeln. In Frankreich klappt es doch auch!
Für Banken und die Autoindustrie war Geld da. Schön! Das waren nur kurzfristige Erfolge für Wählerstimmen. Nach der Wahl sieht es ja richtig gut aus, das Sparprogramm ist nur der Anfang allen Übels. Was jahrzehntelang verpasst wurde, kann nicht und wird auch nicht innerhalb der nächsten Jahre kurzfristig wieder in Ordnung gebracht.
Welche Konsequenzen müssen wir daraus ziehen?
Sollen wir mit unseren Familien jetzt alle nach Frankreich auswandern, damit wir Familie und Beruf miteinander vereinbaren können?
Das kann es doch nicht sein.
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Feb 15, 2010 in
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Terminerinnerung:
16.02.2010 Lüneburg Weiterbildungs- und Infobörse für Frauen
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16.02.2010 Lüneburg Weiterbildungs- und Infobörse für Frauen
In Lüneburg findet ebenfalls eine Weiterbildungs- und Infobörse für Frauen statt.
Im Überblick:
Themen:
Familienmanagement & Kinderbetreuung, Existenzgründung & Selbstständigkeit, Aus- und Weiterbildung, Jobsuche & Bewerbung, Unternehmen & regionale Wirtschaft, Orientierung & Berufsplanung
Zeit und Ort:
16. Februar 2010
10:00 bis 14:00 Uhr
VHS Region Lüneburg
Haagestraße 4
21335 Lüneburg
Veranstaltet von: Brigitte Kaminski
Koordinierungsstelle Frau & Wirtschaft Lüneburg
Marie-Curie-Str. 2
21337 Lüneberg
Weitere Informationen: Telefon: 04131-303968
Lesen Sie alles zur Veranstaltung im Flyer, den Sie HIER runterladen können 16.02.2010 Veranstaltungen Infoböerse für Frauen Lueneburg
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Feb 6, 2010 in
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Terminerinnerung: 13.02.2010 Bielefeld Weiterbildungs- und Infobörse für Frauen
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Feb 5, 2010 in
Frauenbüros bundesweit
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Weiterbildungs- und Infobörsen für Frauen bundesweit
erhielten wir auf JobsForMums.de einen interessanten Kommentar.
Wir freuen uns über das Feedback und möchten hiermit das Angebot des Frauenbüros vorstellen, indem wir den Kommentar in diesem Blog Artikel abdrucken.
Den Tipp von Frau Pelster-Wend möchte ich erwähnen, dass es in anderen Regionen ebenfalls solche Frauenbüros gibt.
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Marlies Pelster-Wend
Liebe JobsForMums.de Blog Leserinnen,
wir freuen uns sehr über den Hinweis auf unsere Veranstaltung in diesem Portal! Zu allen frauenspezifischen Fragen rund um das Berufsleben finden Sie bei unserer Weiterbildungs- und Informationsbörse sicher viele interessante Anregungen und Hilfen. Schauen Sie doch einfach mal rein!
Wir, vom Frauenbüro der Stadt Bielefeld, stehen Ihnen jedoch auch über diese Veranstaltung hinaus als Anlauf- und Beratungsstelle zur Verfügung. Hier ein Einblick in unser Themenspektrum:
• Lebensplanung von Frauen und Mädchen
• Vereinbarkeit von Familie und Beruf
• berufliche Frauenförderung
• Existenzgründung und Selbstständigkeit von Frauen
• Diskriminierung in der Arbeitswelt
• Frauen und Gesundheit
• Frauen und Kultur
• Gewalt gegen Frauen
• Sicherheit im öffentlichen Raum
Ein Tipp für alle nicht-Bielefelderinnen: Auch in Ihrer Region gibt es ähnliche Veranstaltungen wie unsere Weiterbildungs- und Informationsbörse. Infos hierzu finden sie auf http://www.infobörsen-für-frauen.de.
Herzliche Grüße,
Ihr Bielefelder Frauenbüro
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Feb 4, 2010 in
Vorstellungsgespräch u. Kleidung
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Teil 3 – Antworten auf die 15 meist gestellten Fragen im Vorstellungsgespräch

Wie Sie bereits im ersten und zweiten Teil erfahren haben, gibt es über 90 Fragen, die immer wieder gerne in Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Dennoch werden am häufigsten 15 Fragen in einem 20-minütigem Interview gestellt. ElfFragen und die entsprechenden Antworten habe ich Ihnen bereits im ersten und zweiten Teil genannt. Und denken Sie immer daran, dass es oft wichtiger ist, wie sie antworten und nicht unbedingt was Sie sagen!
Ich habe für Sie geeignete Antworten zu den 15 meist gestellten Fragen zusammengestellt. Hier die weiteren 4
12. Was würden Sie tun, wenn…?
Solche Arten von Fragen werden gerne gestellt, um Ihre Reaktion und Ihr Urteilsvermögen zu wichtigen Entscheidungen Ihrer Tätigkeit zu testen?
Die Lösung selber ist weniger wichtig. Wichtiger ist die Art, wie Sie mit der Situation umgehen. Ihre erste Antwort sollte immer sein, das diese Situation sicherlich nicht neu sein kann und dass Sie zu allererst Ihre Vorgesetzten fragen werden, bereits mit solcher Art von Problemen zu tun hatten.
Dann müssen Sie sicher auftreten! Sie können sagen: “Ich würde…” oder “Ich kann mir vorstellen, …“ Sie sollten aber auf jeden Fall immer ruhig und rational in Ihren Überlegungen sein, und offen sein, mehr Informationen zu erhalten, um Ihre Entscheidung zu fällen.
Denken Sie auch daran, dass manche Probleme sich auch von selber lösen, wenn Sie nicht selber zu schnell urteilen. Hier sollten Sie nach mehr Informationen fragen, damit Sie auch eine richtige und intelligente Entscheidung treffen können.
13. Können Sie mir Referenzen nennen?
Referenzen sollten Sie nicht einfach mit jedem Bewerbungsschreiben mitschicken. Referenzen sind viel interessanter und angebrachter im Vorstellungsgespräch. Beachten Sie Eines! Nennen Sie keinerlei Referenzen, wenn Sie nicht ausdrücklich danach gefragt werden. Sie sollten Referenzen auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch dabei haben, so dass Sie diese vorzeigen können, wenn Sie danach gefragt werden. Sie sollten anstreben, mit Ihrem Bewerbungsschreiben, Interesse zu wecken und zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Geben Sie nur Referenzen, wenn Sie danach gefragt werden.
So gut Ihr Arbeitgeberzeugnis auch ausgefallen sein mag, heißt das noch lange nicht, dass Ihr letzter Arbeitgeber am Telefon gut über Sie sprechen wird. Gerade in Deutschland sind die Arbeitgeberzeugnisse oft nicht das Papier wert auf dem Sie geschrieben sind. In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer Recht auf eine gute Bewertung, andernfalls kann er sich eine gute Bewertung auf dem Rechtsweg ergaunern! Das wissen Personalchefs. Daher sollten Sie nur Referenzen nennen, von denen Sie sicher sind, das die telefonische Auskunft mit dem schriftlichen Zeugnis übereinstimmen wird.
Offizielle Referenzen sind auf Firmenpapier geschrieben und von den Verantwortlichen unterschrieben.
Fragen Sie immer direkt nach Referenzen von denjenigen Vorgesetzen, für die Sie auch direkt gearbeitet haben. Diese können Ihnen bescheinigen, dass Sie professionell arbeiten und gut mit Menschen umgehen können. Wenn Sie sehr eng mit Vertriebsmitarbeitern, Lieferanten und Kunden gearbeitet haben, dann lassen Sie sich doch von diesen, eine Referenz erstellen.
Fragen Sie so viele Personen wie möglich, denn Sie werden sicher nicht von jeder Person eine Referenz erhalten.
Sie benötigen ca. 3 gute Referenzen über Sie als Person und die Art wie Sie Ihren Job erledigen.
14. Haben Sie noch Fragen?
Es ist sehr wichtig, dass auch Sie Fragen im Vorstellungsgespräch stellen. Fragen Ihrerseits zeigen Ihr Interesse an diesem Job und dem Unternehmen. Sie können nach dem Unternehmenswachstum fragen, nach den Möglichkeiten, wie Sie sich im Unternehmen entwickeln können.
“Warum hat der vormalige Angestellte diese Tätigkeit gekündigt?” (Vielleicht hatte er/sie keine Aufstiegsmöglichkeiten?) “Wie werden Mitarbeiter unterstützt, die erfolgreich arbeiten?” “Werden Mitarbeiter auch am Unternehmen beteiligt?” Aktien, als Teil der Bezahlung sind sehr interessant, auch wenn Sie nur wenig Aktien und/oder Aktienoptionen erhalten. Mehr als ein Angestellter wurde Millionär, indem er Aktienoptionen vom Unternehmen erhielt. Ein bekanntes Beispiel ist Microsoft, dessen Angestellte aus der Anfangszeit (alle, nicht nur das Management!), zu Millionären wurden.
15. Warum sollten wir gerade Sie einstellen?
JA, Sie haben Recht. Es ist auch, aus meiner Sicht, eine ziemlich blöde Frage. Ich würde diese Frage auch nicht stellen.
In so einem Moment haben Sie sicherlich auch schon gedacht “Sie haben mich doch zum Gespräch eingeladen” oder “Wenn Sie nach diesem Vorstellungsgespräch immer noch nicht wissen, ob ich die richtige Person für den Job bin, dann kann ich Ihnen auch nicht weiterhelfen.”
Das dürfen Sie auch denken, aber bitte nicht sagen!
Sie wollen den Job! Und Sie haben schon das ganze Vorstellungsgespräch bisher überlebt, dann seien Sie bis zum Ende professionell!
Hier müssen Sie geradeheraus antworten. Dabei sollten Sie unbedingt selbstbewusst auftreten, was Ihre Fähigkeiten angeht. Sagen Sie, “Ich glaube, dass ich qualifiziert bin und diese Tätigkeit ausführen kann.” Dann sollten Sie unbedingt auf Ihre Stärken eingehen, solche wie Ihre Ausbildung, spezielle Trainings, Berufserfahrung, Zertifikate, Fähigkeiten und Kenntnisse. Sagen Sie nicht, dass Sie jede Tätigkeit ausführen können.
Ihre Tätigkeit sollte schon mit Ihren Kenntnissen und Interessen zu tun haben. Ein Arbeitgeber hört auch nicht gerne, dass man alles kann. Dabei erwecken Sie den Anschein, dass Sie zwar alles können, aber nicht 100%-ig. Also Vorsicht bei solchen Aussagen. Daher sollten Sie Ihre Antworten doch eher mit “Ich glaube…” oder Sie sagen “Aufgrund meiner Tätigkeit in ähnlichen Positionen in der Vergangenheit, besteht kein Grund zur Annahme, dass ich diese Tätigkeit in Ihrem Hause nicht ausführen kann.”
Und noch ein Schlußwort:
Das waren die meist gestellten Fragen im Vorstellungsgespräch. Aber was wollen Arbeitgeber tatsächlich? Sie werden jetzt sagen: “Arbeitgeber suchen hochqualifiziertes Personal für wenig Geld.” Ja, damit könnten Sie Recht haben, dennoch suchen Arbeitgeber ganz einfach Jemanden, der den Job machen kann und ins Unternehmen passt.
Sie sollten offen sein! Offenheit gibt dem Arbeitgeber das Gefühl, dass Sie dazu lernen können und sich entwickeln können.
Ihre soft skills sind hier sehr wichtig, oft wichtiger als Ausbildung und Berufserfahrung. Wenn Sie gut rüber kommen und als Person positiv wirken, dann haben Sie sehr gute Chancen.
Versuchen Sie sich im Interview zu verkaufen und nicht unbedingt Ihre Qualifikationen.
Lesen Sie dazu auch
TEIL 1 – ANTWORTEN AUF DIE 15 MEIST GESTELLTEN FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRAECH
TEIL 2 – ANTWORTEN AUF DIE 15 MEIST GESTELLTEN FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRAECH
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Teil 2 – Antworten auf die 15 meist gestellten Fragen im Vorstellungsgespräch
Wie Sie bereits auch im ersten Teil erfahren haben, gibt es über 90 Fragen, die immer wieder gerne in Vorstellungsgesprächen gestellt werden. Dennoch werden am häufigsten 15 Fragen in einem 20-minütigem Interview gestellt. Sechs Fragen und die entsprechenden Antworten habe ich Ihnen bereits im ersten Teil genannt. Und denken Sie immer daran, dass es oft wichtiger ist, wie sie antworten und nicht unbedingt was Sie sagen!
Ich habe für Sie geeignete Antworten zu den 15 meist gestellten Fragen zusammengestellt. Hier die weiteren 5
7. Warum sind Sie an dieser Position interessiert?
Wenn Sie ein Steuerfachberater sind und Sie sich in einer Steuerkanzlei bewerben, dann ist es ersichtlich warum Sie an dieser Position interessiert sind. Sie sind daran interessiert, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten beruflich umzusetzen. Im Fall, dass Sie sich für einen Aushilfsjob z. B. als Kassierer bewerben, brauchen Sie keine brillante Antwort zu liefern. Sagen Sie es einfach gerade heraus, so wie es ist: “Ich möchte gerne arbeiten, um ein Zusatzeinkommen für meine Familie zu erwirtschaften!” Arbeitgeber mögen tatsächlich gerade diejenigen Arbeitnehmer sehr gerne, die die Arbeit brauchen, da solche Arbeitnehmer zuverlässig, verantwortungsbewusst und produktiv sind.
8. Warum wollen Sie gerade für uns arbeiten?
Hier müssen Sie detailliert antworten. Es gibt sicherlich x Firmen, für die Sie in Ihrem Bereich arbeiten können, aber Sie müssen die Frage “Warum gerade wir?” jetzt richtig beantworten. Sie sollten sich Zeit nehmen, genau zu recherchieren. Dabei ist die Historie des Unternehmens genauso wichtig wie die strategische zukünftige Ausrichtung. Sie könnten zum Beispiel sagen: “Ihr Unternehmen ist bekannt für seine guten Produkte und Dienstleistungen, ich möchte zu diesem Erfolg mit meinen Kenntnissen beitragen.” Und: “Ich bin sicher, dass Ihr Unternehmen die Leistung seiner Mitarbeiter belohnt, ich möchte zeigen, dass meine Arbeit ebenfalls zur Wertsteigerung Ihres Unternehmens beiträgt.”
9. Nennen Sie uns doch bitte Ihre Stärken und Schwächen!
Wie ich selber diese Aufforderung hasse! Ehrlich, ich würde niemals diese Art von Frage nennen. Aber es wird tatsächlich gemacht. Nennen Sie zuerst die Schwächen! Sie müssen Schwächen nennen. Sie sollten niemals antworten “Ich habe keine Schwächen!” Alle Menschen haben Schwächen, dennoch können Sie Ihre Schwächen so darstellen, dass diese wiederum Stärken sind!
Zum Beispiel; Sie sind ein “Workaholic” und dann können Sie sagen: ” Manchmal finde ich kein Ende, insbesondere wenn ich an Projekten arbeite, ich will das Projekt so schnell wie möglich fertig stellen und ertappe mich dabei 16 Stunden am Stück zu arbeiten. Das könnte sicherlich anderen Arbeitgebern missfallen, die nach der normalen Arbeitszeit nach Hause gehen!”
Gute Stärken sind Charaktereigenschaften wie Entschlusskraft, Ehrlichkeit, Verantwortung, Zuverlässigkeit, Wissbegierde, der Wille neues zu lernen, Offenheit für neue Ideen, Beständigkeit und Humor. Während Sie auf solche Merkmale eingehen, sollten Sie immer Bezug zum Job finden.
10. Nennen Sie uns bitte Ihre Karriereziele
Ihre Karriereziele sind sehr wichtig. Arbeitgeber wollen wissen, wie Sie sich Ihre Zukunft vorstellen und ob Sie einen Plan haben, wohin Sie wollen. Sie sollten kurz- und langfristige Ziele haben.
Kurzfristige Ziele sind, sich in Ihrem Karrierebereich eine gute Position zu sichern, in einem Bereich Ihres Interesses mehr Erfahrung zu entwickeln oder sich in einem wachsenden Unternehmen zu positionieren.
Langfristige Ziele können Sie darstellen, indem Sie ein Szenario vor Augen haben, wo Sie in 10 bzw. 20 Jahren sein möchten bzw. was Sie erreicht haben wollen.
11. Warum haben Sie Ihre letzte Tätigkeit gekündigt/ Warum wollen Sie Ihren Arbeitgeber wechseln?
Im Grunde will man hier nur Ihre Reaktion testen! Sie sollten nicht schlecht über Ihren letzten Arbeitgeber, die Tätigkeit oder Ihre Kollegen reden.
Gute Gründe, einen Job zu kündigen oder zu wechseln sind:
1. Möglichkeit der Weiterentwicklung, Aufstieg
2. Möglichkeit mehr Geld zu verdienen
3. Möglichkeit, mehr oder bessere Arbeitgeberleistungen
4. Arbeitszufriedenheit steigern
5. bessere Karrieremöglichkeiten
6. neue Herausforderung
Obwohl all diese Gründe legitime Gründe sind, einen Job zu wechseln, sollten Sie dennoch einfach sagen “Ich bin auf der Suche nach der besseren Gelegenheit!” Die bessere Gelegenheit könnte jede sein, die oben genannt ist, ohne das Sie konkret werden. Sicherlich wird oft nachgefragt, was Sie genau meinen und ich finde den Satz sehr gut: “Ich suche nach einer neuen Herausforderung.”
Denn das ist es doch immer. Die neue Herausforderung, sicherlich wollen wir auch mehr verdienen und die Karriereleiter hinaufsteigen, aber die neue Herausforderung ist das, was uns treibt.
Lesen Sie im dritten Teil dieser Serie, die Antworten auf die Frage “Warum sollen wir gerade Sie einstellen?”
Lesen Sie dazu auch TEIL 1 – ANTWORTEN AUF DIE 15 MEIST GESTELLTEN FRAGEN IM VORSTELLUNGSGESPRAECH
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Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Jan 29, 2010 in
Vorstellungsgespräch u. Kleidung
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Teil 1 Antworten auf die 15 meist gestellten Fragen im Vorstellungsgespräch
Es gibt Untersuchungen darüber, dass über 90 Fragen im Vorstellungsgespräch gestellt werden können. Von diesen 90 Fragen, werden aber ca. 15 Fragen am häufigsten in einem 20-minütigem Interview gestellt. Denken Sie immer daran, dass es oft wichtiger ist, wie sie antworten und nicht unbedingt was Sie sagen!
Ich habe für Sie geeignete Antworten zu den 15 meist gestellten Fragen zusammengestellt.
1. Welche Stelle interessiert Sie am meisten?
Sicherlich haben Sie in Ihrer Bewerbung genau beschrieben, welche Stelle Sie bekleiden möchten. Dennoch sind in Unternehmen oft mehrere Stellen zu besetzen. Entsprechend Ihrem Gespräch und ihrem Lebenslauf können sich viele Arbeitgeber vorstellen, Sie für eine andere Position einzustellen. Wichtig ist hier, dass Sie eher die Funktion, die Sie erfüllen möchten nennen als einen Jobtitel, da jedes Unternehmen unterschiedliche Titel für ein und dieselbe Funktion hat. Sie können sagen: “Mich interessiert die Buchhaltung” oder “Buchhaltung liegt mir sehr” anstatt zu sagen “Ich bewerbe mich um die Position des Junior Controllers”.
2. Möchten Sie einen Voll- oder Teilzeitjob?
Die großen Unternehmen schreiben primär Vollzeitstellen aus und stellen auch am liebsten Vollzeitkräfte ein. Und da Sie Ihren Fuß in die Tür bekommen wollen, sollten Sie auf jeden Fall “Vollzeitjob” antworten. Unternehmen investieren Zeit für die Einarbeitung ihres Personals und bevorzugen Vollzeitkräfte. Sie sollten den Vollzeit-Job annehmen und können sich trotzdem um eine für Sie bessere Stelle weiter bewerben oder Sie hinterlassen einen sehr positiven Eindruck und Ihr Arbeitgeber lässt sich später auf einen Teilzeitjob ein.
3. Wie sieht es mit Ihrer Reisebereitschaft oder Umzügen aus? (Sind Sie bereit überall hinzugehen, wo Sie das Unternehmen hinschickt?)
Sie sollten sich erst einmal selber diese Frage beantworten, inwieweit dies zu Ihrem Leben passt. Sie können natürlich sagen, dass Sie Geschäftsreisen befürworten, Sie aber nicht wegziehen möchten. Wenn Sie nicht der Hauptverdiener der Familie sind, dann ist ein Umzug auch nicht sinnvoll.
4. Wie viel möchten Sie verdienen?
Ja, wir alle haben diese Frage schon mal gehört und das ist schrecklich. Sie denken “so viel wie möglich natürlich”. Ohne sich festlegen zu müssen, stellen Sie doch eine Gegenfrage “Welches Gehalt setzen Sie für diese Position, Tätigkeit an?” So haben Sie sich nicht festgelegt, spielen den Ball zurück und können sich erstmal zurück lehnen. Große Firmen haben ganz klare Tabellen, wie viel sie für welche Position, für Absolventen, Berufserfahrene usw. zahlen. Kleinere Firmen wollen hingegen oft pokern und hoffen, dass der Bewerber so wenig wie möglich verlangt. Sie können aber auch sagen: “Ich kann mir sehr gut eine Kombination aus einem festen Grundgehalt und einer umsatzabhängigen Komponente vorstellen.” Steigen Sie im Vertrieb ein, können Sie nach Geschäftswagen, Mobiltelefon, Notebook fragen, was in diesen Fällen auch angeboten wird. Private Krankenversicherung, Riester-Rente, Weihnachts- und Urlaubsgeld sind auch interessante Gehaltspunkte über die Sie verhandeln sollten. Lassen Sie sich nicht von Gehaltssummen abschrecken, die Ihnen zu gering erscheinen. Fragen Sie nach den zusätzlichen Leistungen des Unternehmens. In vielen Fällen beträgt das Leistungspaket zusätzlich 30% zum Gehalt!
5. Wann können Sie anfangen?
“Sofort” ist die Antwort, wenn Sie nicht berufstätig sind. Sollten Sie noch in einer festen Anstellung sein, dann nennen Sie den Zeitrahmen, wann Sie ungefähr anfangen können, da Sie sicherlich Kündigungsfristen einhalten werden.
6. Wie lange planen Sie täglich zu arbeiten?
Ja, sicherlich will der Arbeitgeber jetzt nicht hören, dass Sie NUR die 8 Stunden, für die Sie auch bezahlt werden, arbeiten. Antworten Sie einfach: “Ich werde täglich so lange arbeiten, wie es der Job erfordert.”
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