Teil 1 – Verkaufen über online-Plattformen! Aber welche macht Sinn?

Posted by Nives Mestrovic "Hanna" on Dez 1, 2009 in Existenzgründung, Internetmarketing |
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Teil 1 – Verkaufen über online-Plattformen! Aber welche macht Sinn?

Diese Frage habe ich jetzt am Wochenende mit Freundinnen diskutiert, die ihre Produkte auch online anbieten wollen.

Und es war eine lange und intensive Diskussion.

Als Kundinnen kennen wir die Plattformen wie eBay, amazon und hood.de bereits, aber wie ist das, wenn man nun professionell etwas verkaufen will?

Unsere Erfahrungen im privaten Bereich, Produkte zu verkaufen, waren sehr unterschiedlich!

Auf eBay hatte ich schon mal viele Dinge, insbesondere Kinderkleidung, Spielzeug, Bücher und Autositze selbst privat verkauft. Am Ende des Tages war es keine Mischkalkulation sondern eine Mist-Kalkulation.

Obwohl mir alle Bekannten gesagt hatten, dass ich für Markenartikel RICHTIG viel kriegen könnte, erst Recht, wenn ich diese ab einen Euro in die Auktion reinstellen würde, machte ich eine andere Erfahrung.

Ich war so eifrig, dass ich sogar Bezahlung mit PayPal anbot und die Versandkosten zwar anrechnete, aber weil ich so nett war, die Verpackung und den ganzen Aufwand mit dem zu versendenden Päckchen gar nicht mit ein kalkulierte. PayPal berechnet fixe und prozentuale Gebühren, aber da ich ja RICHTIG viel Geld verdienen würde, würde sich das ja wohl rechnen! Dachte ich!

Und was war ich enttäuscht, als meine Produkte für nur einen Euro über den “Online-LadenTisch” gingen.

Bei den meisten gebrauchten Produkten war es für mich dann “außer Spesen nix gewesen”. Und die PayPal Gebühren fraßen mir dann auch noch den einen Euro fast auf!

Auch handelte ich mir noch Ärger mit Kunden ein, die unbedingt das Produkt, das sie zu einem Euro ersteigert hatten, auch noch bei mir zu Hause persönlich abholen wollten, um die Versandkosten zu sparen.

Ist meine Zeit denn gar nichts wert?

Oder als ich dazu gelernt hatte, und die Aufwands- und Verpackungskosten dann einkalkulierte und die Sache mit PayPal doch nicht anbot, gab es doch den einen Kunden, der mir nach der Ersteigerung, zu sage und schreibe 1 EURO und den Verpackungs- und Versandkosten von knapp über 1 Euro, schrieb: ” Sie haben irrtümlicherweise die Briefmarke mit weniger als 1 Euro drauf geklebt, bitte überweisen Sie mir den Differenzbetrag auf mein Konto!”

Ich glaube, das war dann auch meine letzte Auktion, weil ich dann echt keine Lust mehr auf den Punk hatte.

Das war sicher vor 6 Monaten. Damals stellte ich mir die Frage, wie es den professionellen Händlern ging? Oh je! Die Armen!

Meiner Freundin, die Kinderkleidung vertreibt, riet ich dann ab ihre Neuware ab einen Euro reinzusetzen. Das könnte auch schief gehen!

Zahlung mit PayPal finde ich grundsätzlich sehr gut. Die PayPal-Gebühren sind gestaffelt und starten mit 1,9% vom Umsatz und o,35 Euro einmalige Gebühr pro Transaktion. Das ist fair, sowohl Verkäufer als auch Käufer sind da auf der sicheren Seite! Ansonsten fallen keine weiteren Kosten an!

eBay selber muß tatsächlich jeder Verkäufer für sich selber und seine Produkte testen!

Lesen Sie morgen wie es sich mit Hood.de und Amazon online handelt!!

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